Reise nach China
und wieder zurück

April - September
2011

Seite 41


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Mockba


Typische Strasse in der Innenstadt. Das Hochhaus im stalinschen Zucker-
bäckerstil ist das russische Aussenministerium



Überall wird geputzt und renoviert



Moskau, 14. September 2011
Wir sind in der Hautpstadt Russlands angekommen, in der 12-Millionen-Metropole am Fluss Mockba. Man sieht, merkt und spürt es an jeder Ecke, dass dies das Zentrum des Landes ist. Überall wird renoviert und restauriert, in der Sowjetzeit gesprengte Kirchen werden wieder aufgebaut, und viele Kaufmannshäuser erstehen wieder im früheren Glanz. Wenn in anderen Städten, vor allem in Sibirien, die Finanzen fehlen, um zu renovieren und zu restaurieren, in Moskau sprudeln die Geldquellen.

Auf einer Stadtrundfahrt haben wir viel Eindrückliches gesehen wie beispielsweise die majestätisch auf einem sachten Hügel über Moskau gelegene Lermontow-Universität, die riesigen Sportanlagen sowie wieder erstandene Klöster und Kirchen. Mit der Metro sind wir - unser Standplatz befindet sich im Danilow-Kloster, dem Sitz des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche - zum Kreml gefahren, haben die Haltestellen der U-Bahn bewundert und alle Sehenswürdigkeiten im und um den Kreml besichtigt.

Moskau ist teuer - für uns eine neue Erfahrung auf dieser Reise. Für uns eine Gelegenheit, sich wieder an das heimatliche Preisniveau zu gewöhnen. Aber an der Qualität happert es noch - die Russen müssen noch einiges lernen. Kulturell hingegen ist Moskau ein Paradies. Es gibt hier Dutzende Theater, jede Sparte ist mehrfach abgedeckt, Museen ebenfalls (wenn auch manche widersinnige Öffnungszeiten haben und teilweise sehr hohe Eintrittspreise heuschen), Bibliotheken und Buchhandlungen findet man in der Innenstadt an jeder Ecke, und auch Zirkusse, Puppentheater und Varietés gibt es für jedes Alter und alle Geschmacksrichtungen.

Die Einkaufsstrassen und -zentren, wie die Fussgänger-strasse am Arbat oder das Warenhaus Gum, sehen leider genau gleich aus wie bei uns - eine Butik reiht sich an die andere, es gibt nur Kleider, Schuhe und Kosmetik zu kaufen - ausser natürlich Souvenierläden mit Babutschkas in allen Farben, Grössen und Preiskategorien.


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Das hässlichste Wohnhaus in Moskau, von vorne und von der Seite

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Die U-Bahnstation Komsomolzkaija ist eindrücklich. Rechts das berüchtigte Untersuchungsgefängnis Lubjanka

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Bolschoi-Theater und Arbat-Fussgängerstrasse

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Von Ferne grüsst der Kreml-Stern. Der Präsidentenpalast im Kreml wird bestens bewacht und ist fast hermetisch abgeriegelt. Wir jedenfalls konnten
nicht bis Medwedew und Putin vordringen.

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Die Kremlmauer ist 2,2km lang; erstellt wurde sie im 15. Jahrhundert.



Der rote Platz: Links das Kaufhaus Gum, rechts die Kremlmauer mit dem Turm des Haupteingangs und davor dem Lenin-Mausoleum; hinten, auf dem östlichen Teil des roten Platzes, die Basilius-Kathedrale. Die Bezeichnung "Roter Platz" hat übrigens nichts mit der Farbe Rot oder gar mit der
von den Sowjets praktisch beschlagnahmten Farbe Rot zu tun; im Russischen bedeutet "krasnajia" (= rot) auch schön.

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Links die Basilius-Kathedrale; rechts das Jungfrauen-Nonnenkloster (liegt am östlichen Rand der Innenstadt)

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Zwiebeltürme und -türmchen noch und noch (alle im Kreml)

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Das Kaufhaus Gum. Die Preise sind exorbitant, und das Warenangebot beschränkt sich auf exklusive Modemarken - es wundert nicht, dass der
Kundenandrang schwach ist.

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"Proletarier aller Länder vereinigt euch". Zu lesen auf einem Denkmal am Rande des Kreml. Der dies sagte, hiess Karl Marx.



© .by Bruno Kleger CH-9000 St.Gallen ¦ bruno@kleger.net ¦ April 2011